Der FV Burgdorf sucht tatkräftige Mitglieder!

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Fischereiverein mit neuer Führungscrew

 

Anlässlich der 104. Hauptversammlung konnte der Vorstand neu bestellt werden. Rund 50 Personen fanden sich letzten Freitag zur Hauptversammlung im Restaurant Schützenhaus ein. Der Tagespräsident Christoph Jakob liess die Katze schon früh aus dem Sack. Nach längerem Suchen konnten nun ein neuer Präsident sowie ein neuer Vizepräsident gefunden und zur Wahl vorgeschlagen werden.

 

Jung, kreativ und dynamisch

«Ich bin bei der BLS für die Umgebung rund um die Geleise als Grün- und Baumpflege-Spezialist tätig» sagt der 28-jährige in Affoltern i.E. wohnhafte Colin Moser. Das Fischen sei seine Leidenschaft, es gebe nichts Schöneres als mit Kollegen am Wasser zu stehen und gemeinsam die Zeit zu verbringen. Seine Führungs- und Organisationerfahrungen im Beruf, bei der Feuerwehr sowie im Militärdienst will er künftig als Präsident in den Verein einbringen. Gemeinsam mit den Vereinskolleginnen und Kollegen will er den Verein weiterbringen und neue Ideen umsetzen.

 

Am gleichen Strick zieht der 29-jährige Marc Nicolet aus Fraubrunnen, der beruflich bei Immobilien der Stadt Bern als Leiter Betrieb und Technik tätig ist. «Ich bin nun schon seit 2 Jahren im Vorstand des Vereins. Besonders am Herz liegt mir die Bachforelle» sagt Nicolet. Als Vizepräsident will er sich mit grosser Leidenschaft und Respekt für die Natur und für eine nachhaltige Fischerei einsetzen.

 

Mit grossem Applaus wurden beide, wie auch die bisherigen Vorstandsmitglieder Christoph Jakob, Finanzen, Viktor Berisha, Sekretär, Sascha Jud, Bewirtschaftung, Nadine Huber, Vereinshaus-Verantwortliche, Felix Feldmann, Jungfischer und Philipp Güdel, Beisitzer, gewählt. Alfred Däppen wurde als Dank für die langjährigen Verdienste, ua. auch als Präsident, die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

 

Viele freiwillige Stunden für die Fische und die Umwelt

Im letzten Jahr konnten aus den Aufzuchtbächen rund um Burgdorf kommend ca. 15'000 einjährige Forellen in die Emme umgesiedelt werden. Der Wettergott meinte es im letzten Jahr gut, mussten doch im Sommer keine Notabfischungen durchgeführt werden. Mit 12 Personen beteiligte sich der Verein am Gewässerputztag. Alteisen, Pet- und Glasflaschen und vieles mehr wurden eingesammelt und entsorgt. An der Fischereibörse im Mai konnte Jung und Alt überflüssige Fischereiutensilien feilhalten. Der Jungfischerkurs war gut besucht und entsprach den Erwartungen der Teilnehmenden voll. Der Fischlehrpfad an der Emme steht nach wie vor allen Interessierten zur Verfügung. Die finanzielle Situation des Vereins ist auf gutem Kurs, umso mehr als 2025 18 Eintritte realisiert wurden. Der Verein zählt im Moment rund 300 Mitglieder und ist einer der grössten Fischereivereine im Kanton Bern.

 

Gespannt schaut der Verein auf die Forellenöffnung am 16. März sowie auf die weiteren Tätigkeiten im neuen Jahr.



News und Akutelles



Bericht zum Tag der offenen Tür: Anzeiger Burgdorf - D'Region (dregion.ch)


Studenhicker unterwegs

Ausgerüstet mit Traktor, Kettensägen, Seilwinden und Werkzeugkisten waren die Mannen des Fischereivereins Oberemmental Mitte März am Ufer der Emme in Lauperswil unterwegs. Unter Leitung von Markus Roth und Ernst Loosli wurden Bäume und Sträucher in die Emme gefällt und professionell mit Seilen und Ketten am Ufer verankert. Manche Fussgänger blieben stehen und kamen kaum zum Staunen raus. Die erstellten Fischunterstände bieten den Forellen und weiteren Lebewesen künftig sicheren Unterschlupf im Wasser. Zudem werden mit dieser Tätigkeit die Ufer vor Hochwasser geschützt und die Biodiversität gefördert. Weitere Arbeitsstationen im Frühjahr waren die Ilfis in Langnau und Trubschachen sowie die Emme in Eggiwil und in Schangnau.

Sondereinsatz in Horben

Bereits im März läutete die Alarmglocke. Im obersten Teich der Muttertieranlage, wo sich rund 1'500 Jährlinge tummeln, hat sich eine grössere Forelle eingeschlichen. Die Herkunft konnte nicht genau rekonstruiert werden. Entweder hat sie den Zugang vom alimentierenden Bach hergefunden oder wurde von einem Graureiher von einem anderen Teich hin transportiert. Zum Glück hat «der Hüttenwart» ein gutes Auge. So informierte er die Fischereivereine, die umgehend eine Gruppe Helfer organisierten. Am zweiten Samstagvormittag im März wurde das Wasser des Teiches abgelassen, die Kleinfische mit dem Netz herausgehievt und zwischenzeitlich in einem Rund-Trog gehältert. Päscu von Langnau und Christopher von Burgdorf schaufelten Kies aus dem Teich und reinigten dessen Grund. Nach rund 3 Stunden konnten die Sömmerlinge wieder zurück in «ihr Heim» gebracht werden. Im Rahmen dieser Arbeiten konnten auch alle abdeckenden Netze wieder auf die «Sommerzeit» gestellt werden (mit andern Worten wieder über die Wasserflächen gezogen werden), da sie während der Winterphase wegen des Gewichtes des Schnees vorübergehend entfernt werden mussten.


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